Bericht Trainingslager Kroatien

Hallo!

Endlich komm ich mal dazu einen kurzen Bericht über unser Trainingslager zu schreiben.

Also:

Mit dabei war selbstverständlich der Obmann Muck, Pensionisten-Pepi, die Bergziege Loisi, Doc Martin, Abfahrtsking Stocki, der wippende Meili, Charming-Mandi, der krächzende Hans-Peter und ich; Hinki musste leider verletzungsbedingt kurzfristig absagen.

 

Martin und ich fuhren am Ostersamstag erst am Nachmittag nach, der Rest absolvierte zu dieser Zeit schon in Kroatien eine Einrollfahrt über mehr als 70 km. Ab Sonntag ging es dann gemeinsam in den geführten Touren quer durch das uns wettergnädige Istrien.

 

Sonntag führte unsere 1. gemeinsame Tour von Porec über den „Friedhofsberg“ Kanfanar nach Rovinj, wo wir gemütlich Pause machten und dann über den Limski-Kanal zurück nach Porec radelten. (91 km / rund 1000 HM / 3:22 h netto)

 

Am Montag war das Ziel unseres Ausritts das Künstlerdorf Groznjan. Anfahrt über Vizinada, dann im Mirnatal Richtung Süden bis zum Radlerberg, den natürlich hinauf und weiter auf einer wundervollen Straße zur Pause in Groznjan. Dann über Buje zurück nach Porec. (111 km / 1370 HM / 3:55 h netto). Radel-Besonderheit: DER BELGISCHE KREISEL wurde versucht!

 

Am Dienstag ging es mit Schweizer „Radl-Tieren“ und wieder dem Guide Bernhard auf die Höhenstraße-Tour: das heißt über Vizinada ins Mirnatal, dann das Mirnatal 24 km bis nach Buzet im Mannschaftszeitfahren !! – vor Buzet gings dann rechts rauf auf die wundervolle Höhenstraße mit vielen kleinen Hügeln und ein paar Dörfern dazwischen. Über Pazin und einem kleinen Umweg Richtung Süden gings dann wieder mal dem Limski-Kanal rauf und heim nach Porec. (132 km / 1396 HM / 4:27 h netto)

 

Am Mittwoch war Ruhetag angesagt und den verbrachten wir – was denn sonst – mit Radeln: zum 3. mal nach Vizinada, ins Mirnatal runter und über „2 kleine Wellen“ nach Buje. Von dort nach Novigrad und über „die Mauer“ nach Porec retour. (71km / 877 HM / 3:08 h netto)

 

Am Donnerstag stand die „Königsetappe“ am Plan. Ziel war Piran in Slowenien. Unsere Route führte uns zum 4. Mal über Vizinada ins Mirnatal, dann den Radlerberg rauf, nach Sterna und über Krug direkt an die Grenze. Nach dem Grenzübertritt noch eine Bergetappe nach Korte rauf und dann hinab über Portoroz nach Piran ans Meer. Dort stärkten wir uns mit Toast, Cola und Espresso für die Rückfahrt. Die Stärkung war auch bitte nötig, denn nach Porec ging’s im Eiltempo zurück. Am Ende standen 150 km und einige schwere sowie leere Beine zu Buche. ( 1700 HM / 5:17 h netto).

 

Am Freitag fand eine gemütliche Ausradeltour mit Guide Tina statt. Es ging über Tar – Visnjan – Suti – Richtung Tinjan, weiter Richtung Pazin zum Mittagsziel dieser Tour nach Motovun, wo wir nicht nur die Aussicht genießen konnten, sondern auch herrlichen Cafe Latte und Mehlspeisen zu feinen Preisen bekamen. Zurück gab es dann zum Radelabschluss noch einen belgischen RSC-Kreisel. Der Wirtshaus-Abschluss Freitags und der ganzen Woche fand im Anschluss beim Johnny direkt am Meer statt.

 

Zwischen den Radausfahrten gab es eine Menge an Sauna-Aufgüssen, unsinniges und sinnvolles Gequatsche, eine „feuchte“ Bootsfahrt, das ein oder andere Bierchen/Radler und Unmengen an Futter, das wir täglich beim Frühstück und Abendessen in unserem Hotel Pical verdrückten.

Noch ein paar Zahlen: 0 Stürze, 1 Stromausfall, rund 2 Abstürze, 3 Patschen, durchschnitlich 4 Bier/Person/Tag, 16°C im Meer, 23 °C im Pool, 85 °C in der Sauna, …

 

Ich bemühe mich, dass ich die Fotos von meinem Handy noch online bekomme und freu mich schon auf unsere nächsten RSC-Ausfahrten.

Gerne sind alle eingeladen, den ein oder anderen Kommentar zum Trainingslager loszuwerden.

 

LG Helmut

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